Nadelstreifen sind gefährlich. Der Grat zwischen ‚repräsentativ‘ und ‚Reeperbahn‘ ist ein schmaler, die Linie zwischen Hochadel und Halbwelt ist fein (im wahrsten Sinne des Wortes).
Es hängt alles am Streifen: wie breit ist er und wie weiß ist er? Zu breit = aufdringlich, zu weiß = billig. Ist er breit UND weiß, dann kann man das Hemd eigentlich auch weglassen und nur eine schwere Goldkette auf behaarter Brust darunter tragen.
Ein feiner, unaufdringlicher Streifen in angemessenen Abständen ist das, was man möchte. Am lockeren Doppelreiher für vollendete Eleganz. Mit hervorblitzenden Manschettenknöpfen. So wird’s gemacht. Dank an Bernd.

Bernd trägt einen Nadestreifen-Anzug von Chelsea Farmer’s Club, ein Hemd von von Laack mit Manschettenknöpfen von Jens Sierra Lingemann, eine Krawatte von Hackett, Schuhe von Crockett+Jones und ein Schlüsselband aus dem Asiatica Store am Flohmarkt des 17. Juni.

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©Julia Richter

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