Im Winter ganz in Schwarz zu gehen ist mutig.
Kein Problem, wenn es Sommer ist – irgendein schwarzer Fetzen auf gebräunter Haut und ein wenig Goldschmuck verleihen uns sofort eine gewisse sizilianische Aura von Sexiness, den Dolce+Gabbana Flair. Wer aber in einer matschigen, lichtlosen und grauen Welt zur der Farbe greift, die das bisschen Licht, das es gibt, noch absorbiert – der gibt sich nicht kampflos geschlagen, sondern umarmt das Unausweichliche. Flirtet mit der Depression. Schwarz kann die Winter-Blässe im Zweifel auf ‚Twilight‚-Niveau heben und verleiht seinem Träger eine dramatische, mysteriöse, manchmal sogar leicht angsteinflößende Wirkung (hello, Nosferatu…). Es läßt Raum für wilde Spekulationen und ist dadurch alles andere als langweilig. Besonders dann, wenn es mit einem weißen Warhol-artigen Haarschopf und einer Andy-Brille kombiniert wird (und Clogs, wie entzückend!). Das macht Laune. Bye-bye Depression, hallo Pop-Art!
(Reiner Zufall, daß das Bild im Haus der Kunst entstand )

Brigitta trägt eine Second Hand Lederjacke, ein Kleid von Barbara Schwarzer, Clogs von Hannes Roether und Handschuhe von Cos.

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©Julia Richter

1 Kommentar

Bemerkenswert……mutig…….sie ist bei sich!

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