Wer ein T-shirt mit Aufschrift trägt, der sollte vorsichtig sein. Ein Slogan zieht Blicke auf sich und den Brustbereich, denn der eine oder andere möchte vielleicht lesen, was dort geschrieben steht (oder einfach ungeniert auf den Busen starren). Am Wichtigsten ist, dass man genau weiss, was auf seinem T-shirt steht (Vorsicht mit Fremdsprachen und Slang-Wörtern..). Ausserdem sollte man sich ganz sicher sein, dass der Spruch auf dem Shirt auch die Wirklichkeit widergibt und nicht nur die Wunschvorstellung des eigenen Ich. Wer ‚Shopping Queen‘ quer über der Brust hat, der sollte es vermeiden, Verkäufer in den Wahnsinn zu treiben und am Ende mit einem nonchalanten ‚Ich überleg’s mir noch…‘ den Laden zu verlassen. Und wenn ich mein ‚Rettet die Antarktis‘ T-shirt anziehe, dann sollte ich den Porsche Cayenne vielleicht in der Garage lassen und auf’s Fahrrad steigen. Auch schadet es nicht, wenn man immer eine Strickjacke zur Hand hat. Denn wer sich in der Früh noch sehr mädchenhaft nach ‚Little Miss Sunshine‘ fühlt, der hat vielleicht am Nachmittag keine Zeit mehr in das ‚Little Miss Stocksauer‘ T-shirt zu wechseln bevor er aus dem Wagen steigt um dem gegenerischen Fahrer mal klar zu machen, wer den letzten Parkplatz wirklich zuerst gesehen hat. Solche Fallen lassen sich ganz leicht vermeiden, wenn man es wie Gunnar macht und sich für das ABC entscheidet. Ist auch praktisch, wenn man Kinder hat.

Gunnar trägt ein ABC-T-shirt von der Art Berlin Contemporary, eine Hose von V Ave Shoe Repair, einen Blazer von Acne, einen Hut von H+M. einen Gürtel von Theresa und Schuhe von Doc Martens.

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©Julia Richter

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