Streifen sind extrem beliebt und ziehen sich durch sämtlichen Sphären der Modewelt. Mit Streifen kann man nichts falsch machen. Querstreifen, versteht sich. Bei Längsstreifen sieht die Sache anders aus. Man sieht sie auf Nadelstreifenanzügen und Schlafanzughosen, eine dezente Bestätigung für Männlichkeit und Seriosität. Je breiter der Streifen jedoch wird, desto weniger stilvoll wirkt er. Zirkus, Mafia oder Karneval sind die Assoziationen. Der dicke, breite Streifen in Kontrastfarben macht sich noch gut als Markise an der französischen Riviera…oder als Hose eines dicken Galliers. Alle sonstigen Kleidungsstücken mit diesem Streifen verlangen definitiv nach einem selbstbewussten Träger. Die 80er Jahre waren das letze Jahrzehnt, dass affektiert genug war um dem breiten Längsstreifen eine Bühne zu geben. Je breiter die Schulter und der Streifen, desto besser. Angst vor dem großen Auftritt gab es nicht. Die knallenge, legginghafte schwarz-weiss breitgestreifte Hose hingegen war immer eine Klasse für sich. Sie gehörte zu einer anderen Gang. Punks, Rocksänger, aufmüpfige Jugendliche, die sich von den süßlichen Farben und Föhnfrisuren abheben wollten. Wer so eine Hose trägt braucht Mut, übersehen wird er sicher nicht. Aber einen wie Tim übersieht man sowieso nicht.

Tim trägt eine Hose von Maison Scotch, eine Jeansjacke von Levi’s, eine T-shirt von H+M , Schuhe von London Underground und eine Brille von Paul Frank.

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©Julia Richter

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