‚Ohne Farbe wäre ich immer noch ich, nur langweiliger.‘
Das sagte André Agassi 1990 auf der Pressekonferenz, nachdem er die Fench Open Finals gespielt hatte. Die Tennisbund hatte ihn dafür kritisiert, dass er das heilige ‚ganz-in-weiss‘ Tennis-Gesetz gebrochen hatte als er in schwarzen Shorts, grell pinken Radlerhosen und einem bunten Shirt auf dem Platz erschienen war.
Man könnte annehmen, dass sein Aufzug eine Rebellion gegen die verstaubten Regeln seines Sports war, aber Agassi sah sich selber nie als Rebell. Er war auf der Suche nach sich selbst und Mode war ein optisches Hilfsmittel für ihn. Und er wollte sich nicht irgendwelchen Regeln unterwerfen, die für ihn keinen Sinn machten.
Seine Fans liebten ihn dafür und das Publikum hielt regelmässig den Atem an, wenn Agassi auf dem Platz erschien und seine Jacke öffnete.
Er war ein Ausnahmespieler, aber er zeigte seinen Fans viel mehr als sportliches Talent, nämlich Persönlichkeit. Was er anhatte, zeigte seine Stimmung. Als er schliesslich doch noch in Wimbledon spielte (nachdem er sich wegen des strikten Dresscodes lange geweigert hatte) erwartete jeder einen Skandal. Und ein Schock war es tatsächlich: Als Agassi den Reissverschluss seiner Trainingsjacke öffnete, trug er darunter….klassisches Weiss.
‚Manchnmal können wir mit Mode die Temperatur bestimmen und manchmal bestimmt die Temperatur die Mode‘.

Tim trägt eine vintage Elho Sportjacke, eine Hose und eine Jacke von H+M und Turnschuhe von New Balance.

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©Julia Richter

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