Niemand kommt diesen Herbst um sie herum: Hosenröcke. Wer sich die letzten paar Saisons um dieses Thema herumgedrückt hat, der muss der Realität jetzt ins Auge sehen. Der Hosenrock ist in unserer Fußgängerzone gelandet. Und mir gefällt’s – wie man sieht. Ich mag das Maskuline im weiblichen Stil. Natürlich kann man den Hosenrock ganz sexy im 70ties Stil tragen mit hoher Taille und Rüschenblüschen. Kein Problem. Aber ich halte es lieber mit den Gouchos – schwere Stiefel, schwere Gürtel, schwerer Schmuck, Tuch und Hut (Lederhandschuhe für Draußen). Arbeitskleidung für Frauen, Cowgirls. Das fühlt sich an wie ‚Georgia O’Keefe trifft Yves Saint Lauren in den 70ern‘. Sexy, sophisticated und selbstbewusst. Was kann man mehr von der Mode verlangen?

Julia trägt einen Hosenrock von Cos, einen Pulli, einen Hut und einen Messingarmreif vom Flohmarkt, Lederstiefel vom Portobello Markt, Nietenarmreif und -gürtel von Hallhuber.
Location: Lothringer 13 Halle
Holzobjekt von Dusica Drazic

Viele lieben Dank wieder einmal an Frank Bauer für die schönen Fotos.

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©Frank Bauer

1 Kommentar

Das schöne Tuch um den Kopf hat mich sofort an die wunderbare Designerin Susanne Bisovsky, der Macherin des „Wiener Mädel“-Looks, erinnert. Irgendwann, eines schönen Tages, werde ich etwas von ihr anziehen können, und es nicht mehr ausziehen müssen, weil es meins sein wird. Bis dahin wird aber noch viel Wasser die Donau hinunterfließen…

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